Ich will krank sein

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07.04.2018

Brokengirl

Ich kenne das sehr gut. Ich glaube mittlerweile, dass es der unterdrückte Wunsch nach Aufmerksamkeit ist. Man möchte, dass die anderen sich Sorgen machen. Wäre aber überfordert, wenn man diese Aufmerksamkeit tatsächlich bekommt. 

Dass man das Gefühl hat, dass es einem schlecht gehen muss, kann viele Gründe haben. Dass man denkt, dass man es nicht verdient hat, dass es einem gut geht z.B. . 

Aber auch, dass man Angst vor der Veränderung hat. Man hat sich daran gewöhnt, dass es einem schlecht geht und deshalb ist das okay so. Aber geht es einem mal besser, kann man damit nicht richtig umgehen, weil es eine fremde Situation ist, man möchte wieder in das gewöhnte zurück.

Aber man darf auch reden und trotzdem weiter traurig sein. Nicht alle Probleme lösen sich bei einem Gespräch. Dennoch sollte man, wenn man anfängt zu reden, auch gewillt sein, etwas zu verändern. Aber über Probleme zu reden, wäre bzw ist schon mal ein guter Schritt in die richtige Richtung.  

06.04.2018

Claire332

Vielleicht bin ich auch krank, aber aus irgendeinem Grund will ich, dass es mir schlecht geht. Ich möchte auch das meine Freunde sehen, dass es mir schlecht geht, doch wenn sie etwas bemerken und mich darauf ansprechen, tu ich so als sei alles okay, als würde ich plötzlich angst bekommen. Meine Theorie ist, dass ich glaube, dass ein einzige Gespräch darüber wie ich mich fühle nicht reichen wird, ich aber glaube, dass ich mehr nicht bekomme. Ich glaube das ich, nachdem ich mich geöffnet habe nicht mehr traurig sein darf. Dass dann alles okay sein muss. Deswegen sage ich nichts. Kennt das einer?