Suizid

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07.02.2021

empty03

Hay Hanna4 

Ich bin noch 17...

Körperlich bin ich einigermaßen Stabil und am Dienstag soll ich in die Klinik aus der ich schon abgehauen bin. Die Entzugserscheinungen haben heute Nacht angefangen und ich will das nicht nochmal... Vorallem nicht jetzt wo ich mit Heroin angefangen hatte

06.02.2021

Hanna4

Hallo @emtpy03, 

Dass das Personal nett ist ist doch eigentlich schonmal ein großes Glück. Dass es dir nicht besser geht jetzt und du ja auch selbst sagst, dass du sehr instabil bist, ist ja auch normal: du bist ja erstmal "nur" jetzt in einem Krankenhaus, bevor das Seelische danach dann überhaupt angegangen werden kann. 

Bist du eigentlich inzwischen volljährig, oder noch 17?

06.02.2021

Trauerweide17

@21guns Das mit der Selbstverletzung kenne ich auch. Es ist schwer aufzuhören und oft gibt es auch Rückschläge, aber wenn man für sich hilfreiche Strategien gefunden hat, dann wird es irgendwann einfacher dem Drang zu widerstehen. 

Da du ja auch Schwierigkeiten hast dich Leuten zu öffnen würde ich dir empfehlen einfach mal selbst ein paar Strategien auszuprobieren, die dir nicht schaden können. Ich zum Beispiel habe herausgefunden, dass es bei mir mit Kälte sehr gut funktioniert (z.B. mit Eiswürfeln). Du sollst es natürlich nicht übertreiben und dich unterkühlen, aber wenn du z.B. einen Eiswürfel auf den Arm legst kann es schon helfen, oder auch die Hände mit kaltem Wasser waschen. 

Es geht ja beim Selbstverletzen darum einen starken Reiz auszulösen, der sich dann schmerzhaft anfühlt. Deshalb kannst du einfach mal überlegen auf welche Sinne du stark reagierst. Auf eine Chilischote beißen wäre z.B. auch eine Möglichkeit oder einen starken Geruch auslösen. Sowas wie Stressbälle funktionieren auch bei einigen. Das ist halt bei jedem anders, weil auch jeder ein anderes Reizempfinden hat. Es gibt übrigens im Internet auch gute Tipps für weitere Skills, da kannst du dann einfach mal was ausprobieren, um zu sehen, was zu dir passt. Vielleicht hat dir das ja ein bisschen geholfen.. ich weiß selber, dass es ein schwieriger Weg ist, aber es ist definitiv machbar. Und selbst bei Rückschlägen sollte man sich nicht selbst dafür hassen, sondern weiterhin an seinen Strategien festhalten. Du schaffst das!

05.02.2021

empty03

Heute liefs nicht wirklich besser, ich bin ziemlich instabil und fühle mich sehr unwohl, das Personal ist nett aber wirft ein ziemliches Auge auf mich was nicht gerade dafür sorgt das ich mich wohler fühle. Ich weiß nicht im Moment wünsche ich mir das ich es an einem anderen Ort versucht hätte, damit mich niemand finden würde. Ich weiß nicht wie das besser werden soll ?

05.02.2021

Hanna4

Erster Satz: *weniger Angst

05.02.2021

Hanna4

Hey 21guns,

gibt es denn irgendeinen Menschen, bei dem du weniger sangst hast, und der dich zu dem Psychiater begleiten könnte? 

Alternative Strategien gibt es viele (man muss sich aber drauf einlassen und üben), die würden dann zB im Rahmen einer Therapie besprochen und eingeübt, wobei gleichzeitig auch an der Angst usw. gearbeitet wird, damit du diese Verletzungen nicht mehr brauchst. 

Da wäre schnelle HIlfe sinnvoll von jemandem der mit dir ausführlich über dein Prblem gesprochen hat, damit man da die hilfreichsten Strategien aussuchen kann - möglichst bevor du in eine Art Sucht abegleitest.

Kannst du dich erstmal mit irgendwas immer ablenken, wenn du dich grade verletzen wolltest?

Ich studiere Psychologie.

Viele Grüße:) 

05.02.2021

21guns

Hey Hanna4,

Was für ein Studium machst du denn?

Also theoretisch schon, allerdings hab ich eine  soziale Phobie und kann desshalb kaum mit Menschen reden. 

Ja ich glaube auch das das wichtig ist...aber irgendwie will ich auf der anderen Seite auch nicht aufhören. Aber ich wollte es versuchen. Hast du denn alternative Ideen die ich machen könnte, anstatt mich zu ritzen?

04.02.2021

Hanna4

Hey 21guns, 

Danke ich versuchs, habe leider gerade auch viel fürs Studium zu tun :)

Aber du weißt bestimmt, dass es gut wäre, wenn du es nicht mehr machen könntest, weil sie auf deine Arme achtet, oder? 

Hast du irgendeinen anderen Arzt, der näher bein dir ist und dich da unterstützen könnte? Oder einen Lehrer, Freund, Bekannten, der mit dir zusammen zu dem weiter entfernten Psychiater gehen könnte, bis du offen zu deiner Mutter sein kannst?

Was halt wirklich wichtig wäre, ist dass du möglichst sofort mit der Selbstverletzung aufhörst, bevor du immer abhängiger davon wirst. Das wäre sehr sehr wichtig, denn das wird dann immer schwerer.. Das ist dann ähnlich wie eine Sucht mit Entzug, und auch für deinen Körper gefährlich, wenn du dich sehr verletzt... 

Bleib tapfer :) , Viele Grüße 

04.02.2021

Hanna4

Hallo @empty03, 

wie ging es dir heute? Sind die Pfleger denn nett zu dir? Kann es sich auch vielleicht "gut" anfühlen, dass sich jemand sorgen um dich macht und nicht will, dass du stirbst? Und dich davor bewahren, bis du selber auch wieder für das Leben sein kannst? 

03.02.2021

21guns

Hey Hanna4,

Erstmal wollte ich dir sagen das ich es wirklich toll finde das du hier so aktiv bist und allen helfen möchtest!.

Ja ich glaube auch das sie das wissen sollten allerdings hab ich auch Angst davor das sie es weiss und dann auf meine Arme achtet und ich es dann nicht mehr machen kann...Ich hab auch nicht die Möglickeit alleine zum Psychiater zugehen, weil der zu weit weg ist. Ich hab auch Aufgrund meiner persönlichkeitsstörung (oder sozial phobie, wird noch diagnostziert) Probleme mit anderen Menschen zu sprechen.

03.02.2021

empty03

Ja das wurde mir gesagt, auch jetzt werde ich schon ständig kontrolliert. Ich bin mir nicht sicher, ich will doch gar nicht leben aber die zwingen mich praktisch dazu. 

03.02.2021

Hanna4

@empty03, wurde dir das schon gesagt? Geht es dir damit nur schlecht oder kannst du es auch als Hilfe und Perspektive annehmen? 

03.02.2021

empty03

Okay... Danke, komme sowieso nach der ITs auf die Geschlossene 

03.02.2021

Hanna4

Hey @21guns, ok, aber wie sich das anhört wäre es dann genau jetzt, wo das Ritzen noch keine ganz schlimme Sucht ist, professionelle Hilfe dringend notwendig. Kann du dem Arzt eine Mail schreiben, dass du gerne mit ihm alleine sprechen würdest, aber Angst hast wegen deiner Mutter? Vielleicht kann er dich dann unterstützen wenn ihr das zu dritt sitzt, dass deine Mutter dann mal den Raum verlässt und du deine Themen ansprechen kannst, und danach kommt deine Mutter wieder dazu und ihr besprecht zu dritt, wie du weitermachen kannst? Also dass der Psychiater das so eine bisschen "moderiert"?

03.02.2021

Hanna4

Hallo @empty03, ja, das ist normal und gehört leider "zur Krankheit" oder deinem Zustand dazu. Vertraue darauf dass es Hilfe gibt, auch Seelische. Du musst sie aber annehmen, auch wenn das erstmal schwer ist. 

03.02.2021

empty03

@Hanna4

Ist es normal das ich das alles hier gerade nicht möchte? Warum konnten die mich nicht einfach sterben lassen, wenn es doch das ist was ich möchte? 

02.02.2021

21guns

Eigentlich ein relativ gutes Verhältnis. Ich will halt nicht das sie mich dann kontrolliert...da sie vor ein paar Wochen meine Schnittwunden gesehen hat und mir nicht geglaubt hat als ich meinte das ich mich nicht geritzt habe würde sie dann ja zusätzlich noch mehr auf meine Arme gucken. Ich ritze mich auch nicht oft aber im Moment brauche ich das einfach um irgendwas zu fühlen.

02.02.2021

Hanna4

Also ihr habt eigentlich ein gutes Verhältnis, oder ist sie eher kontrollierend, und du hast Angst dass du ärger bekommst wenn sie enttäuscht ist? 

02.02.2021

21guns

Ich glaube schon...Ich möchte aber auch irgendwie nicht das sie das weiss weil sie sich dann halt noch mehr sorgen machen würde.

02.02.2021

Hanna4

Reagiert deine Mutter denn empfindlich bei so etwas? Oder ist das nur dein subjektiver Eindruck?