Ich habe Angst abzurutschen

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13.02.2017

HennyHexe

Hallo Fuchur.

Ich verstehe dich voll und ganz und kann es nachvollziehen. Ich war drei Jahre Abhängig von Schmerztabletten und Beruhigungsmittel (ab die 10 Tabletten am Tag mit 650 mg aufwärts). Durch meine Depression und meine schwierigen Familienverhältnisse mit schwerer Vergangenheit habe ich mich damals von dem befreienden Gefühl mitreißen lassen und es ging mir besser. Doch ich habe gemerkt desto mehr ich davon nahm, desto mehr zerstörte es mich von innen, egal wie gut das Gefühl war. Durch die Medikamente konnte ich meine Empfindungen abstellen und so wurde die Deppression leichter. Ich bin abgerutscht und steckte tief in meiner Sucht. Ich habe meine Familie und Freunde vernachlässigt. Ich habe mich Emotional zurückgezogen. Von außen war ich der fröhlichste und warmherzigste Mensch, doch innerlich habe ich geschrien und geweit und keiner wusste etwas. Innerlich war ich unglücklich und allein.

Ich hatte einen wundervollen Mann kennengelernt und hatte nach langer Zeit wieder die Möglickeit glücklich zu werden. Doch wie sollen man jemanden lieben und glücklich werden ohne Empfindungen? Ich versuchte weniger zu nehmen aber es war mega schwer, doch ich fing Gefühle zuzulassen. Ich habe ihm alles anvertraut unter viel Schmerz und mit viel Überwindung. Er hat mir geholfen und jetzt bin ich einenn Monat clean.

Statsit muss ich recht geben mit deiner Wohnsituation. Versuche ein so normales leben wie möglich zu führen und vertraue dich jemanden in allem an. Ich weiß es ist ncht einfach, weder das finden einer vertrauten Person noch das offenlegen seiner tiefsten Ängste und Gefühle, aber dann schaffst du es garnicht erst abzurutschen und dein Leben zu erschweren.

30.01.2017

[Gelöschter Benutzer]

Hey Fuchur... hieß so nicht der Drache aus ei er unendlichen Geschichte?

Naja dein Problem ist ja ziemlich deutlich. Also viele Menschen, die Drogen nehmen, driften da hinein, weil die auf die Welt nicht klarkommen, das setzt einen klaren Grund außerhalb. Bei dir, du erkennst selbst, dass die Ursache für den Missbrauch von Drogen und die Flucht raus aus der Realität in der Depression begründet ist, deswegen kann man das bestimmt lösen, wenn wir dich aus der Depression rausbekommen, meinst du nicht auch?

Ich glaube nicht, dass es das richtige Milieu ist, in dem du dich befindest. Solche Unterbringungen haben oft den Nachteil, dass du mit hineingezogen wirst, man sollte nur auf dich schauen,deswegen möchte ich dir zu ei er ambulanten Therapie raten. Da du selbst schon viel über die Ursachen weißt, kann ich mir vorstellen, dass dies dir schnell die Mittel bieten kann damit zu arbeiten.

Flucht in Drogen ist wie Verdrängung... du flüchtet, we die Realität nicht ertragbar ist, ich hab selbst heftig getrunken weil es mir gefiel nichts zu spürten, taub zu sein und nüchtern von Gefühlen.

Ich hoffe ich konnte vielleicht schon mal etwas weiterhelfen, LG A.

28.01.2017

Tantchen56

  • Hallo sowas kanne ich habe selbst eine sucht. Versuche auf zuhören ich weiß es ist schwierig . versuche einfach mehr Enagie als Wodka zu mischen und dann wenn du nur noch Enagie drinnen hast vielleicht aufhören mit Enagie drinken . freue mich auf Antwort
18.01.2017

Fuchur

 Momentan läuft alles scheiße, mir geht es richtig scheiße ich habe eine Depression von meiner Familie genetisch übertagen bekommen. Ich leide aber hauptsächlich an einer Persönlichkeitsstörung . aber darum geht es nicht . seit längererm geht es mir nicht gut. Wie schlimm es ist kann ich nicht sagen ich verdrängen das total über spiele es. Ich wohne in einer Wohngruppe für psychisch kranke jugendliche. Aber mit denen kann ich nicht reden, sie helfen mir nicht es kommen nur Drohungen, wenn du das nicht machst setzten wir dich auf die Straße. Ich bin nicht süchtig aber das wird nicht mehr lange dauern. Seit dem 2.1 trinke ich regelmäßig Alkohol. Erst min anderen seit ein paar tagen trinke ich auch alleine . hauptsächlich Wodka gemischt mit energy. Ich war schon mal in ner ähnlichen Lage nurbda habe ich nicht alleine getrunken das hatte darmal zu 4 Monaten kiffen und 10 Monaten Klinik geführt. Ich weiß nicht mehr weiter ich kann mit niemandem reden . keiner versteht das ich habe Angst das wenn ich aufhöre das ich zusammen breche und ich will das nicht fühlen.