Keine Ahnung, wie ich das nennen soll... Suizidgedanken, Hoffnungslosigkeit, ...?

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21.01.2022

Fynn117

Was Klinik angeht kann ich dir vielleicht so hingegen  die Angst nehmen, da ich schon öfters in Kliniken war. 

Ansich würde man auf eine geschlossene/akut geführte Station gehen, 3-5 Betreuer, 1-5 Bettzimmer, geregelte Essenszeiten, es wird viel kontrolliert! (Freiheitsentzug nur mit Richtlichem Beschluss)

wenn du dich nicht wehrst, keine Zwangsmedikamente/ Zwangseinweisung. Das sind null Leute mit weißen Kitteln/Zwangsjacke und alle gestört. Die Mitpatienten sind nicht gestört, sondern sind in der ähnlichen Lage, man macht sogar Unsinn, schaut Filme und (ziemlich paradox): Man lacht gemeinsam! 

Klar, man spürt den Pflegemangel und die meisten Kliniken nehmen nur im Notfall gerade auf, aber trotzdem gibt es ein offenes Ohr der Betreuer und geschlossene Psychiatrien sind soo "offen"! (Ich hab dort meine jetzt einzigen Freunde kennengelernt)

Im Moment fällt mir Tipps geben ziemlich schwer. Deshalb kann ich dir wahrscheinlich keine geben. 

Ich kann dir nur sagen, dass ich deine Gefühlslage zu 99,999% verstehe!!

21.01.2022

Fynn117

Du sprichst mir aus der Seele!

Ich hab auch Suizidgedanken, aber es gibt mehr Probleme bei dieser Lösung, als Vorteile. 

Die Wahrscheinlichkeit, dass es klappt ist gering-> Klinik; und es wär auch schmerzhaft. Zudem hab ich mehr Angst vor dem Tod, da es ein ungewisser Zustand ist, den ich nicht kontrollieren kann. 

Und die Angst es zu sagen kenn ich zu 100%. Entweder es ist dem anderen egal oder nicht egal, dann wird gleich Eltern und Arzt verständigt und es wird eine Klinik empfohlen. 

Das Gefühl, dass man nicht auffallen möchte, keinem eine Last ist, aber auch jedem egal ist-- aber tief im Inneren Unterbewusstsein, will man einfach gemocht/wertgeschätzt/geliebt werden und "auffallen" -- aber nicht genau sterben... 

Man muss halt unterscheiden können zwischen Gedanken, wo man absichern kann, dass es keinen Plan gibt; und wo es direkter wird. 

Man muss nur einen kleinen Punkt finden, für den man leben will und kämpft.

21.01.2022

Krümelchen

Ich will nicht mehr leben, aber ich will auch niemanden um mich herum verletzen. Andererseits sind mir fast alle egal, aber die Person, die mir wichtig war, redet auch nicht mehr mit mir und ich will sie nicht mehr von mir aus ansprechen. Ich weiß aber auch nicht, ob ich Hilfe will und habe Angst vor möglichen Konsequenzen, wenn ich meine Suizidgedanken ausspreche. Ich hab einer "Freundin" davon erzählt und sie meinte nur, dass sie nie wieder glücklich sein könnte, aber sonst bin ich ihr egal. Ich bin eh allen egal. Ich weiß aber auch nicht, ob ich mir selber das Leben nehmen könnte, da ich kein Blut sehen kann und Angst vorm Krankenhaus habe (falls etwas schief gehen würde). Ich möchte aber nicht mehr hier sein und kann nicht über das Thema reden (schreiben geht so).

10.01.2022

Fynn117

Melissa8, wenn du in 2 jahren 18 wirst bist du wahrscheinlich gerade 16 bist. Du kannst erstgespräche mit einem Therapeuten*in haben ohne, dass deine Eltern was davon mitkriegen. Die ärztliche/psychologische/therapeutische Schweigepflicht beginnt schon bei 14-15 Jahren. Wenn du privat versichert bist (wie deine Eltern), dann werden sie es schon irgendwann mitbekommen- allerdings kann der Therapeut*in/Berater*in mit deinen Eltern dann auch reden. 

Berater*innen bei der Caritas z.B. sind 1. Kostenlos 2. an die Schweigepflicht gebunden

Vielleicht gibt es weitere Lehrer*innen wo du Vertrauen hast?? Die haben alle gewisse Schweigepflicht. Außer du gefährdest dich oder andere akut

10.01.2022

Luke1507

Hey Melissa,

Deshalb schreibe ich so gerne hier. Wenn ich das Ganze in einem Gespräch in Worte fassen muss, ist es für mich auch so viel schwerer.

Ich konnte damals auch nicht realisieren, dass es anderen genauso geht. Es ist halt etwas, was man nicht direkt mitbekommt. Die Gedanken sind halt das, was den Kohl so fett macht. Und Gedankenlesen funktioniert nunmal nicht.

Das mit deiner Vertrauenslehrerin ist natürlich doof. Bei mir wissen die Lehrer von meiner Diagnose, weil ich bei einer Parnickatacke so in einem Rausch war, das ich nichts um mich rum mitbekommen habe. Ich wollte mich dann ritzen um endlich wieder runterzukommen. Dabei saß ein Vertrauenslehrer neben mir. Da ich mich dementsprechend nicht beruhigen konnte, ist es damals auch so eskaliert. Darduch nehmen die Lehrer das ganze natürlich auch ernster, als wenn "nur" der Opa gestorben ist. Wir haben eine Recht große Schule, wodurch wir auch ein ganzes Team an Vertrauenslehrern haben. Sonst rede am besten Mal mit einem deiner Fachlehrer oder Klasssnlehrer. Dann sagst du einfach, dass es dir momentan psychisch nicht so gut geht und fragst, ob du in momenten, wenn dir irgendwas zu viel wird, an die frische Luft kannst. Vielleicht funktioniert das ja. Ich hab schon vor ca. einem Jahr die Erfahrung gemacht, das viele Lehrer sowas respektieren. Ich hab damals vor dem Unterricht zu meiner damaligen Deutschlehrerin gesagt, dass ich deshalb meine Hausaufgaben net habe und das war dann erledigt. Eigentlich hat man bei ihr immer nen Strich gekriegt, ich hab ihn dann einfach nicht gekriegt. Vielleicht ist das ja erstmal eine Option für dich. Am besten gehst du dann auch gar nicht weiter drauf ein. 

Es ist wirklich schwierig etwas zu finden, bei dem niemand etwas mitkriegt. Vielleicht schreibst du Mal mit jemandem, der da rausgekommen ist. Der kann dir bestimmt besser helfen als ich, weil ich da selber nicht rauskomme und dir dazu keine Tipps geben kann.

Aber das du was gefunden hast, was dich beruhigt, ist schonmal der erste Schritt in die richtige Richtung. Das kann man bestimmt auch irgendwie mit anderen Sachen verbinden. Zum Beispiel das wenn du raus gehst, du einfach auf Insta gehst. Und als Tipp: Frag sonst in Akutsituationen einfach, ob du aufs Klo darfst. Das hab ich früher auch immer so gemacht. Dann hast du ein par Minuten um dich zu beruhigen. Wenn du da was effektiges hast, reichen diese par Minuten meistens auch. Zumindest bei mir. 

Wegen Aufmerksamkeit sag einfach, dass du Kopfschmerzen oder so hattest. Wenn die Lehrer Bescheid wissen, musst du ja keinen Grund nennen und meine Mitschüler geben sich damit immer zufrieden. Liegt auch mit daran, dass ich eben keine "Freunde" dort habe. Wie vorher beschrieben einfach weg sein könnte und es keinen stören würde. Wenn du dann doch von Freunden aktiv drauf angesprochen wirst, dann ist es ja eigentlich eine Bestätigung, dass du ihnen wichtig bist, was dann deinen Gedanken ja eigentlich einen Widerspruch gibt. Vielleicht würde es dir ja dardurch sogar besser gehen. Ich weiß, dass sich das jetzt super blöd anhört und man sich das nicht vorstellen kann. Aber von außen sieht das Leben von uns nicht so grau aus, wie wir es sehen. Das ist nunmal das, was uns zu psychisch angeschlagenen/depressiven Menschen macht. Das wir das lebenswerte nicht mehr sehen und nur noch negativ denken. Und wenn du es hinterher bereuhst, dann kann man damit ja auch einfach wieder aufhören und es hat sich erledigt. 

Vielleicht war das ja ein kleiner Lichtblick. Viele Grüße, Luke:)

10.01.2022

melissa8

wow, das es jemand gibt der eigentlich in der gleichen situation ist hätte ich nicht gedacht. dumm ich weiss

ich werde auch erst in zwei jahren 18 also kann ich gefühlt nichts machen(therapie oder erstgepräch oder sowas) ohne das meine Mutter davon was mitkriegt.

und das ganze in worte fassen kann ich auch nicht gut. ich hab zwar mal bei der nummer gegen kummer angerufen aber hab ich dann im endefeckt um den heißen brei herumgeredet nachdem ichmit dem heulen aufgehört hatte. Alles in mich reinzufressen hat das ganze noch schlimmer gemacht deshalb schreibe ich jetzt halt alles auf. (seit ner woche)

Meine Schule ist halt winzig (gerade mal 50 schüler) und mit die vertrauenslehrerin mag ich nicht und die schule ruft sowieso bei jeden scheiss die eltern an, ich da mit depression ankomme geht nur richtig ab.

ich hab mich auch schn viel über psychische krankheiten gelsen und geschaut (auch bevor ich mir eigestanden hab das was mit mir ist). hat das ganze aber nicht besser gemacht 

Auf das im Unterricht den Raum verlassen von Luke: Ich hab mal der Vertrauenslererin erzählt das mein opa gestorben ist und dann mat die mit mir extra nach der letzten Stunde mit mir geredet und hat gesagt das ich aber bitte nicht aus dem unterricht rausgehen soll weil es gut ist emotionen zu zeigen und das meine Mitschüler das verstehen und sehen sollen. ich werd schon wieder sauer auf die wenn das aufschreibe.      Aus dem Unerricht einfach so raus gehen ist mich auch schwer weil ich immer voll angst habe aufmerksamkeit zu erregen oder was die anderen von mir denken, bin dann halt voll versteinert.

Mein Tipp: also wenns mir gerade richtig scheisse geht dann gehe ich entweder auf instagram und scrolle da durch die reels durch um mich abuzlenken, ist jetzt wahrscheinlich nicht das beste weil ich dadurch sehr viel auf insta bin aber es hilft. ansonsten schaue ich mir comedyserien an, zum beispiel brooklyn99.

10.01.2022

Luke1507

Hey ihr beiden:) 

Ich bin selber psychisch alles andere als stabil und wahrscheinlich die letzte Person, die euch sagen kann, wie ihr da raus kommt. Ich lese auch viele ff's zu dem Thema und dass das nicht gerade sinnvoll ist, stimme ich auch zu. Aber mir hilft es trotzdem. Ich sehe, dass ich damit nicht allein bin. Mich damit zu konfrontieren ist für mich sowohl gut als gleichermaßen schlecht. Ich bekomme immer mehr Ideen, wie ich alles beenden kann, aber gleichzeitig realisiere ich dann erst, das andere auch so scheiße von sich denken. Ich bin schon immer sehr introvertiert und vor allem seit einem Vorfall kann ich nicht mehr sonderlich gut mit Menschen umgehen. Ich verfalle vorallem in der Schule in eine Art Rausch, in dem ich mich nur mit anderen vergleiche und unzählige Vorwürfe mache. Durch noch ein paar andere Sachen überfordert mich mein Leben momentan auch sehr. Was Skills für solche Momente betrifft, kann ich euch nicht helfen. Ich habe selbst bis jetzt noch nichts für mich gefunden. Eine Zeit lang habe ich alles was mir nach solchen Anfällen durch den Kopf gegangen ist, einfach genauso chaotisch, wie es in meinem Kopf war, einfach aufgeschrieben. Wenn ihr auch nicht darüber reden könnt, zeigt anderen einfach diese "Briefe". Ich habe auch das Gefühl, dass es egal ist, ob ich da bin oder nicht. Als wäre meine Anwesenheit OK, aber nicht erwünscht. So wie der Trostpreis für den letzten Platz. Viele haben mir Hilfe angeboten, aber passiert ist nie etwas. Was mir wirklich hilft, ist anonym mit anderen zu schreiben und Erfahrungen auszutauschen, wie auch frei erfundene Situation nachzuempfindne. Gerade da ich auch noch einige andere Probleme habe, an denen ich mir die alleinige Schuld gebe, habe ich auch den Beratern hier auf der Plattform geschrieben. In wie weit das hilfreich ist, kann ich noch nicht genau sagen, da ich erst seit dem Wochenende mit jemandem dort schreibe. Aber darduch, dass hier alles anonym ist, ist es zumindest deutlich leichter über alles zureden, da diese Person mich noch nie gesehen hat und nie sehen wird. Sie kennt nur meinen neuen Namen und nicht meinen offiziellen (bin Trans ftm) und man kann mich in keinster Weiße identifizieren. Das beruhigt mich zumindest sehr. Wenn ihr merkt, dass ihr ein Parnickatacke oder so einen Anfall (ihr vergleicht euch wieder und fühl euch richtig scheiße) würde ich euch empfehlen, andere Menschen zu meiden. Gerade wenn andere Menschen der Auslöser sind, hilft mir das sehr. Dadurch das die Schule auch viel weiß, kann ich jederzeit einfach vor die Tür gehen und bis auf den Lehrer und/oder einem "Freund" (ihm vertraue ich tatsächlich etwas) kommt dann auch keiner. Falls ihr euch traut, auch nur grobe Informationen an eure Lehrer zu geben, dann redet grob darüber. Das ermöglicht mir eben das Rausgehen und mehr Toleranz was Fehlstunden angeht. Einigermaßen hilft mir auch Traubenzucker. Ich hab das heute Mal ausprobiert und gleich ne ganze Packung verbraucht (Montag ist halt auch der für mich schlimmste Tag). Die haben immer so einen Säuren Nachgeschmack, wenn man die lutscht. Immer wenn ich mich wieder vergleichen wollte, habe ich eine genommen. Falls mir der Nachgeschmack dann nicht gereicht hat, habe ich einfach die nächste hinterher genommen. Es hat wenigstens etwas geholfen und ich konnte mich nicht so reinsteigern. 

Ich hoffe ich kann euch wenigstens ein bisschen helfen. Viele Grüße, Luke:)

10.01.2022

Krümelchen

Ich verstehe dich echt gut dem was du geschrieben hast, da der größte Teil auch genau so oder mit kleinen Änderungen auch auf mich zutrifft. Ich könnte nur nie jemanden anrufen oder ein "richtiges" Gespräch führen. Der größte Teil hat bei mir immer aus Dingen aufschreiben bestanden, die ich dann meinem Gegenüber (also meinen Lehrern) gegeben habe. Ich kann das einfach nicht wirklich aussprechen...Ich habe auch Angst, wenn meine Mutter das liest, aber ich glaube nicht, dass sie auf die Idee kommen würde, um ehrlich zu sein.

Ich weiß nicht, ob ich dir wirklich weiter helfen kann, aber vielleicht gibt es bei dir in der Nähe oder an der Schule oder so eine Sozialarbeiterin. Bei denen kann man über eigentlich alles sprechen. Ich war eher unfreiwillig bei der, weil ich in einem Gespräch (und vorher auch schon) erwähnt hab, dass ich lieber niht da wäre und dann wollte sich meine Lehrkraft absichern. Es war überhaupt nicht schlimm. Mir hat das nur nicht so viel gebracht, weil ich halt nicht wirklich darüber reden kann was mich beschäftigt, vor allem bei mir unbekannten Personen. Ich habe so ein paar Vertrauensprobleme. Eine andere Idee (die glaub ich aber mehr Überwindung braucht) wäre, wenn du dich an eine Vertrauenslehrerin wendest. Ich hab als aller erstes mit einer meiner alten Lehrerinnen gesprochen, weil ich ihr aus irgendeinem Grund total vertraut habe (keine Ahnung warum). Und dann hab ich immer wieder das Gespräch gesucht. Am Anfang hab ich noch über andere Dinge als mein Wunsch nicht zu existieren (aber auch nicht tot zu sein) gesprochen und das hat sich dann mit der Zeit so entwickelt.

Vor 3 Monaten hätte ich auch noch gesagt, dass ich auf keinen Fall Hilfe möchte: keine Therapie und keine Klinik, aber ich habe mich dann weiter mit dem Thema auseinander gesetzt und mir gute und vielseitige Informationen gesucht. Ich habe viel über psychische Krankheiten gelesen, in Podcasts gehört, Videos gesehen und eine Person angeschrieben, die selber in einer Klinik war angeschrieben und sie nach Rat gefragt. Im Endeffekt ist das alles glaub ich viel zu tabuisiert und die "Horrorgeschichten und -szenarien" machen viel mehr Angst als eigentlich nötig. Wenn man irgendeine körperliche Beschwerde hat geht man schließlich auch zum Arzt oder ins Krankenhaus. Wieso also nicht auch bei psychischen Beschwärden in Therapie/zum Psychologen oder in eine Klinik? Ich weiß, dass hört sich so leicht an, weil man bei physichen Beschwerden besser eine Ursache finden kann und weil es immer einfacher gesagt als getan werden kann. Ich selber habe das bisher auch noch nicht, obwohl mir jetzt schon öfter gesagt wurde, dass ich dringend professionelle Hilfe bräuchte. Ich nehme das oft aber selber auf eine viel zu leichte Schulter. Wenn ich dann aber alleine bin oder mich mit jemandem gestritten habe, versinke ich so in einem Loch aus dem ich nicht mehr herauskomme und mir am liebsten das Leben nehmen würde. Oft verletze ich mich dann, aber danach (wenn ich langsam wieder rationaler denken kann) bereue ich das dann. Klar sieht mal, wenn man sich ritzt, aber bisher hat mich auch erst nur eine "Freundin" darauf angesprochen was das ist und ich denke mir dann eine Ausrede ein, wie ich habe mich beim schnitzen oder basteln oder so verletzt. Aber 1. ritze ich mich nicht viel und stark, 2. verstecke ich die Stellen auch sehr oft, 3. (wir oben schon erwähnt) bereue ich das danach IMMER, 4. hilft es mir auch nicht wirklich und 5. will ich keinen davon überzeugen sich selbst zu verletzen. Sprich lieber mit jemandem. Was mir auch gesagt wurde, dass ich mal zu einem Erstgespräch bei einem Psychologen gehen kann/sollte (könnte auch hilfreich sein). Wenn du 18 sein solltest, erfahren deine Eltern auch auf keinen Fall was davon. Wenn du jünger bist müsstest du mal recherchieren, da ist das glaub ich nur bis zu einem bestimmten Alter, aber ich bin mir nicht sicher.

Und um auf deinen Punkt mit den Träumen einzugehen, ich kenne solche ähnlichen, bei denen ich kurz davor bin mich umzubringen oder male mir Szenarien aus, wie die Leute darauf reagieren würden, wenn sie erfahren würden, dass ich Suizid begangen habe und beobachte das dann als Geist. Das Geistdasein ist das einzige, was ich gerade am liebsten wäre. Auch wenn das sehr unwahrscheinlich ist, aber ich wäre gerne ein Geist. So wäre ich nicht für immer tot, man könnte mich nur nicht sehen und ich wäre aber auch nicht mehr richtig lebendig. Aber wahrscheinlich werde ich nie ein Geist sei

Wenn mir noch was einfällt, schreibe ich dir nochmal. Sonst hoffe ich, dass ich dir irgendwie helfen konnte. Wenn du eine Idee hast, was mir helfen könnte, ware das toll und ich würde mich freuen. Vor allem in den Phasen, wo ich Suizidgedanken habe...

09.01.2022

melissa8

Dieser spiegelt irgentwie genau mich, bloss das ich von Beginn an nur eine Schwester zu verlieren hätte und das ich noch nicht zu nem Erwachsenen gegangen bin. also in Person.

Ich habe mal die Nummer gegen Kummer angerufen und ehrlich die hat mir Tipps gegeben wie sie Nachbarn oder freunde meiner Mutter geben.

Ich will dass mir etwas zustößt zum Beispiel eine Entführung damit ich einen Grund habe das zu fühlen was ich fühle. Denn so macht es keinen sinn, ich lebe doch in einer tollen Umgebung. Ich denke das es keiner verstehen würde und ich will auf keinen fall wie jemand wirken der überemotional ist. ich will auch auf keinen Fall in eine solcher depressionskliniken, die sind sowieso schon sehr überlasted das bin ich es wirlich nicht wert, ich lebe ja auch so weiter.

Ich fühle aber manchmal eine unendliche Trauer, in diesem Moment fühlt es sich an als ob es nie besser wird. Lieder oder celebetys oder sonen shit sagen ja immer dass es besser wird und das wird es auch, denn schließlich ging es mir inzwischen schon öfters scheiße und dann nicht mehr, aber in der Situation denkt man an ganz andere Sachen.

Ich stelle mir vor wie es ist zu sterben, wie Leute reagieren würden, ob irgendwer trauern würde. Ich will eigentlich nicht sterben aber ich will auch nicht mehr da sein. Ich fühle mich auch nicht stark genug einen Selbstmord zu planen also wenn ich es wirklich tue dann war es auch eine Affekthandlung, wie als ich die letzten drei vier male an der dachkannte stand und mir vorstellte das die höhe höher ist damit ich springen kann. Wenn schon denn schon, ich will es auf keinen fall doch überleben und dann wissen alle was ich versucht habe. Ein Grund warum ich es nicht tue, ist das ich im inneren weiss dass es meine Familie doch kümmert.

Ich habe auch schon geträumt das sich jemand vor mir über das Geländer springt im vierten stock unserer alten Wohnung, dann habe ich herunter geschaut und er war Tod, nur ich habe es gesehen(also fiel ein Grund gegen Selbstmord weg: andere erleben das gleiche und ihnen geht es auch nicht schlecht) ich bin hinterhergesprungen der Flug war kurz und ich habe den Aufprall kaum gemerkt. Der Traum ging ab da noch weiter ich kann mich bloß nicht mehr dran erinnern, ich weiss nur och dass ich mich gefragt hab ob ich jetzt im Himmel bin.

Ich lese oft fanfictions in denen es um Depression, self-harm und Suizid geht obwohl ich schon vorahnung habe dass das eventuell nicht so hilfreich ist. Ich habe dann deshalb auch schon so Sachen wie das Haargummi gegen das Handgelenk schnipsen probiert, was nicht wirklich was gebracht hat und mich zu kneifen oder hauen auch nicht. Ich habe das Ganze dann auch schnell wieder vergessen. Sowas wie ritzen ist mir viel zu risky das sieht man im Sommer ja total.

ich habe starke Angst davor was passiert wenn meine Mutter das liest, ich hatte ursprünglich vor ihr davon zu erzählen aber ich verwerfe den vorschlag immer wieder und ganz ehrlich ich glaube nicht das ich es ihr jemals erzähle, nicht falsch verstehen sie eigentlich immer verständlich aber ich will auf keinen fall meine Mutter traurig machen oder (Ich wohne unter der Woche alleine) wieder zurückziehen müssen. Und wenn sie mich fragen würde, wie sie es manchmal macht:  ´und was soll Ich jetzt tun?´ könnte ich ihr keine Antwort geben. Ich hab noch niemandem hiervon erzählt, wenn sie so ählich wie deine Reagiert wäre das echt eine Horrorvorstellung.

Ich weiss auch nicht was ich machen soll oder was ich will oder brauchen könnte. Du bist ja irgentwie schon einen schritt weiter (das klang jetzt richtig komisch) könntest du mir was vorschlagen

09.01.2022

Krümelchen

Hey,

Ich weiß nicht wie ich anfangen soll. Den grösten Teil meiner Lebenszeit denke ich, dass ich es nicht Wert bin zu leben und dass es besser wäre, wenn ich tot wäre, aber in manchen Momenten habe ich einen kleinen Funken Hoffnung in mir. Ich möchte die Menschen um mich nicht enttäuschen und verletzen, aber ich kann nicht mehr und will niemanden zu Last fallen. Bis vor kurzem hatte ich noch einen Menschen in meinem Leben, der mir sehr wichtig war, der mich davon abgehalten hat mir mein Leben zu nehmen. Die Person hat zwar nicht wirklich was gemacht, aber in meinem Kopf war sie der wichtigste Mensch für mich. Jetzt ist sie mir mehr oder minder egal. Sie antwortet nicht mehr, wenn ich ihr mal was schreibe etc. Ich bin ihr eine Last. Zumindest meiner Ansicht nach. Sie würde das Gegenteil behaupten, obwohl ich glaube, dass sie das nur tun würde, damit keine Scheiße baue. Ich hab aber das Gefühl ihr egal zu sein, unwichtig zu sein. Ich meine ich bin eh allen egal, aber der einzigen Person egal zu sein, die einem wichtig war ist eine andere Art von Schmerz. Darüber geredet, dass ich am liebsten weg wäre, habe ich auch schon mit ein paar Lehrern von mir und war auch schon bei einem Sozialarbeiter, jedoch hat das nichts gebracht. Als ich gefragt wurde, ob man sich sorgen um mich machen müsste, meinte ich nein. Wieso auch wenn ich eh zu nichts zu gebrauchen bin? Mit meinen Eltern haben sie auch geredet, aber bringen tut das ja alles doch eh nichts. Verstehen tun sie es nicht. Vor 4 Jahren wurde ich in der Schule gemobbt und meine Eltern waren noch der Meinung, dass ich da ja selber dran schuld sein könnte. Nach dem Motto ich suche mir das aus?! Meine "Freunde" kann man keine Freunde nennen. Sie sagen, dass sie für mich da wären, sind es aber doch nicht wenn ich sie brauchen würde oder hintergehen mich und machen sich über mich lustig. Ich halte mich nicht mehr aus, kann aber auch mit niemandem mehr darüber reden und hab auch keine Energie mehr mit Leuten darüber zu reden. Umbringen kann ich mich aber auch nur schwer, da ich Angst vor Blut, Krankenhaus etc habe und wenn der Suizidversuch nicht funktionieren würde und ich im Krankenhaus landen würde, nein danke. Ich müsste mir sicher sein können, dass es 100%ig klappt und ich danach wirklich nicht mehr lebe. Ich weiß ehrlich nicht, wie ich die Beziehung zu der mir ehemaligen wichtigen Person wirder ein bisschen aufbauen kann, weil ich das Gefühl habe, dass sie sauer auf mich ist, aber auch wie schon gesagt nicht antwortet, in der Hoffnung, dass sie mir wieder wichtiger wird und ich nicht aus dem Affekt doch Suizid begehe (was ich mir dich durchaus zutrauen würde). Außerdem weiß ich nicht, wie man mir helfen könnte, was mir gut tun würde oder ob ich überhaupt Hilfe will. 

Und es gibt so viele andere Menschen, die wichtiger sind als ich. Denen wirklich geholfen werden muss, den es viel schlimmer geht als mir und die der Welt nicht egal sind.

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