Mutter/Familie

Im Forum kannst du deine Probleme offen ansprechen und mit anderen diskutieren. Wenn du einen Beitrag schreiben möchtest, musst du dich vorher registrieren oder einloggen. Möchtest du nur Beiträge lesen, brauchst du dich nicht zu registrieren.

26.12.2020

GalliAlina

Hi,

Das Verhalten deiner Mutter kann ich tatsächlich teils nachvollziehen, da sie einfach nicht versteht, wie schlecht es dir wirklich geht und sich vermutlich nicht damit auseinandersetzen möchte. Das machen viele Menschen als Schutzmechanismus: "Rette dich selbst oder geh mit drauf". Zumindest in etwa, wenn du verstehst, was ich meine. Sie kann damit nicht umgehen, da sie es nicht kennt und sie hat Angst davor sich damit auseinaderzusetzen, weil sie es vielleicht auch nicht wahrhaben will, dass es dir eben so schlecht geht. Sie hat vermutlich Angst vor folgenden Emotionen, die davon herrühren könnten oder sie will sich deine Krankheit einfach nicht eingestehen, weil sie sich selbst die Schuld geben könnte. Weil sie etwas in der Erziehung oder allgemein im Bezug zu dir falsch gemacht haben könnte.

Ich habe einen Tipp für dich, der mir persöhnlich am Herzen liegt: Versuch mit ihr in Ruhe darüber zu reden. Keine Handys in der Nähe oder andere Telefone, die nerven und stören könnten, keine Fernseher, in denen nebenbei eine Serie oder ein Film läuft. Einfach nur mal ihr beide. Und versuch ihr, auch wenn es schwer ist, genau zu beschreiben, was in solchen Momenten der Depression in dir vorgeht. Wenn du das Gefühl an sich nicht beschreiben kannst, versuche es mit gewohntem und euch bekannten Beispielen und/oder vergleichen. BSP.: "Ich fühle mich leer"; "Es ist grau/ blau/ schwarz/... in mir, wenn..."; "Es fühlt sich an wie ein Igel, der in mir..." 

Du musst nicht meine Beispiele benutzen, da das mit dem Igel auch ein bisschen naja war. Doch versuche es einmal. Ich hoffe es bringt dich weiter :)

LG Alina

15.12.2020

[Gelöschter Benutzer]

Hey Leah,

ich kenne sowas ähnliches aus meinem Umfeld. Leider kann man nichts an der Verhaltensweise seiner Mitmenschen ändern, höchstens versuchen ihnen zu erklären was Sache ist. Ich schätze du hast schon versucht mit deiner Mutter zu reden, oder? Das wäre das erste was ich machen würde, ihr einmal sachlich erklären wie es für einen ist und was einen stört, dabei muss man aber aufpassen das man respektvoll bleibt und nicht anklagend wird (auch wenn es verdient wäre...). Sonst würde ich vielleicht mal anfangen nachzudenken ob du nicht zum Jugendamt oder so gehen willst. Denn in der Situation hilft es weder deiner Mutter noch dir, denn sie versteht nicht das du depressiv bist und deshalb geht es dir noch schlechter! Es gibt ja auch Möglichkeiten wo man nicht komplett auszieht aus dem Haus, so wie WGs oder betreutes Wohnen. Ich weiß nicht ob es sowas bei dir in der Stadt gibt, sonst könntest du vielleicht mal mit deinen Eltern da hin gehen und dich beraten lassen.

Ich hoffe ich konnte irgendwie weiterhelfen... Ich weiß wie schwer das ist alleine damit klarzukommen zu müssen.

Liebe Grüße,

Will

25.11.2020

Leahbecci44

Kann man den Blocktext sehen?

25.11.2020

Leahbecci44

Hallo, 

Lest unterm Thema XD

25.11.2020

Leahbecci44

Hallo,

es geht mir darum, dass ich denke, dass in der frühen Kindheit bei mir durch meine Mutter emotionaler Missbrauch stattgefunden hat... Vorallem mit zunehmenden Alter wurde es immer schwieriger mit ihr, ab der Pubertät, gab es dann fast keine Umarmungen oder sowas mehr. Meine letzte richtige Umarmung, die ich auch noch angenommen habe ist vielleicht 2 Jahre oder 1 1/2 Jahre her...Mittlerweile will ich auch gar keine mehr so richtig von ihr.

Es ist nun so, dass meine Depressionen, welche ich seit 1 1/2 Jahren jetzt schon zunehmend habe nunmal auch immer mehr Aufmerksamkeit benötigen. Ich habe im Sommer eine Therapie gestartet, welche aber nicht geholfen hat. Nun geht es darum Antidepressiva zu bekommen... Was mich aber stört ist, dass sie bei jedem Termin, denn sie aufgrund meiner Minderjährigkeit (bin 17) wahrnehmen muss, zu mir Sachen sagt wie:" Du klaust und immer unser frei" oder "Du denkst auch die ganze Welt dreht sich nur um dich und alle müssen nach deiner Nase tanzen." Nur weil ich den Termin wegen der Schule verschoben habe. Dazu muss man sagen, meine Eltern sehen Depressionen auch nicht als Krankheit an und jeder Termin ist für sie eine Belastung. Wenn es um sowas geht bekomme ich angepisste Sprüche, genervte Blicke usw. Ich weiß wirklich nicht, wie ich das noch alles so mitmachen soll. Ich meine, ich kann nicht einfach ausziehen, vor Allem auch nicht, weil wir gerade in ein neues Haus gezogen sind...aber..es macht mich einfach immer traurig und wütend, wenn sie so ist. Sie bringt keinerlei Verständnis auf und sieht mich immer als arroganter Teenager, der sich in die Opferrolle begibt. Meine Vertrauenslehrerin meinte, dass ich sie nicht ändern kann, auch wenn ich ihr Verhalten Menschlich gesehen überhaupt nicht nachvollziehen kann...aber wie soll ich es dann erst akzeptieren??

Bitte helft mir, es macht mich einfach nur so traurig und trägt auch wirklich nicht gerade zur Besserung der Depressionen bei...

LG,

Leah