Hoffnungslos in der 11.

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11.09.2020

Antonio

Was war der Auslöser was meinst du ich persönlich habe starke Erfahrung mit Depressionen. War für dich der auslöser eventuell das Älterwerden den wenn wir erwachsen werden verändert sich die Wahrnehmung von uns gegenüber unserer Familie und Freunde von Umgebung doch du bist niemals alleine das ist wichtig das du dir das bewusst machst. Und du redest drüber nataly.

11.09.2020

Antonio

Was war der Auslöser was meinst du ich persönlich habe starke Erfahrung mit Depressionen bei mir war der Auslöser Missbrauch.

09.09.2020

nataly

hallo mein name ist nataly und ich bin 18 jährige Berufschülerin gehe in 11 Klasse besuch.füher hatte ich normales leben bis ich 16 war dann habe ich meine freunde ärgert in der Schulle und meine Familie auch kaput mache bis heute noch ich fühlle mich immer mehr aleine zuhause im meinen zimer,singe und höre traugrige leider mache ich überhaubt gar nix ich fühlle mich so ich hab Depresionen wenn ich sage nichts das mir schlecht geht ich bin auch neu????

07.09.2020

Rosengarten

Hey :) 

ich bin in einer ganz ähnlichen Lage wie du. Nur hab ich das Problem mit meiner Berufsschule. 

Wie wäre es, wenn du erstmal ein FSJ machen würdest? Das würde mir spontan einfallen, wenn du kein ABI mehr machen möchtest.

Therapeuten muss man teilweise lange suchen bis man jemand passendes findet, aber gib nicht auf, irgendwann findest du sicher jemand mit dem du zusammen vertrauensvoll arbeiten kannst. Vielleicht wenn es ganz schlimm wird, stationär gehen. Ansonsten gibt es oft auch Selbsthilfegruppen. Vielleicht hast du eine in der Nähe gegen Depressionen oder Ängste. 

Meld dich gern wieder :) 

04.09.2020

CharliD

Hey, 

wende dich mal an die Einzelberatung, du kannst auch direkt am Anfang schreiben, dass du weibliche Gesprächspartner bevorzugst.

Dort wird dir mehr geholfen. Deine Beraterin wird dir sagen können was du machen kannst und welche Anlaufstellen es noch so gibt.

Ansonsten gibt es glaube ich auch online Psychologen. 

03.09.2020

Sullique

Hallo, mein Name ist ''Sullique'' und Ich bin eine 16-jährige Schülerin, die momentan die 11. Klasse eines Gymnasiums besucht.

Bis zur 8. Klasse habe Ich dasselbe Gymnasium besucht wie jetzt, doch damals war das der Anfang meiner psychischen Probleme.

Um es kurzzufassen: Ich habe Morbus Crohn, eine Darmentzündung. Als Therapie nehme Ich Azathioprin, welche Tabletten sind, die mein Immunsystem schwächen. Aufgrund meines schwachen Immunsystem war Ich oft krank und hatte viele Fehlstunden. All den Stoff den Ich verpasst hatte musste Ich selbständig nachholen, sowie Zusatzaufgaben. Der Stress tat meiner Gesundheit nicht gut. Zudem wurde Ich von meinen Klassenkameraden ausgelacht, oder vielleicht wie andere sagen würden, gemobbt. Ich wurde im Sportunterricht ausgelacht und über mich zu lästern war Standard für sie. Nach dem Schuljahr war mir dann klar, Ich wollte auf eine Realschule wechseln, auch wenn es meine Lehrer nicht für nötig hielten, da meine Noten nach all dem immer noch gut waren.

Der Anfang der 9. Klasse auf der Realschule war nicht einfach. Nach all dem was Ich erlebt habe, ohne mir psychische Hilfe zu besorgen, war Ich eingeschüchtert und ruhig. Auch von meinen neuen Klassenkameraden wurde Ich als 'typische Gymnasialschülerin' und 'arrogant' bezeichnet.

In der 10. Klasse wurde alles schlimmer. Neben der schlechten Erfahrung mit meiner alten Klasse kamen familiäre Probleme hinzu. Ich möchte nicht detailliert beschreiben was für Probleme das sind, aber Ich heile immer noch von ihnen. Die vielen Fehlstunden erschienen wieder und meine 'soziale Angst' hatte angefangen meine Noten zu ruinieren, wie z.B. mündlich. Eigentlich hätte Ich in Mathematik eine zwei auf meinem Zeugnis bekommen, wäre Ich nicht 'zu schüchtern.' Doch auch mit all den Fehlstunden und meinen Kampf gegen meine eigenen Gedanken, habe Ich erfolgreich mein Realabschluss und Qualifikation bekommen. Ich dachte Ich wäre endlich erlöst von all meinen Problemen, doch da lag Ich falsch. Während der 10. Klasse wurde der Druck um die Zukunft immer stärker. Ich wusste nicht was Ich nach meinem Schulabschluss machen wollte. Ausbildung, oder doch lieber Abitur? Um ehrlich zu sein, Ich wollte endlich von der Schule befreit sein. Nach all dem, was Ich ihnen erzählt habe, ist das wahrscheinlich schon verständlich. Erst spät habe Ich mich für die Ausbildung entschieden und habe keinen Ausbildungsplatz gefunden. Somit blieb mir nur noch das Abitur, was Ich anfangen musste, damit Ich kein 'leeres Jahr' auf meinem Lebenslauf habe.

Nun, die ganzen Sommerferien habe Ich mich mental auf das neue Jahr vorbereitet und habe versucht an mir selber zu arbeiten. Am ersten Tag nach den Sommerferien betrat Ich den Schulhof und habe langsam verspürt, wie meine soziale Angst zurückkam. Die Masken, die wir wegen COVID-19 tragen müssen, hatte diese Situation nicht besser gemacht. Ich habe mich mit meinen Freunden vor dem Forum getroffen und über 60+ Schüler beritten das Gebäude. Das war der Moment, wo Ich wusste, dass meine Psyche schlimmer war, als je zuvor. Ich hatte Panik bekommen. Mein Bauch tat weh. Mein Herz war am Rasen und Ich konnte nicht atmen. Doch Ich hielt zwei Stunden in einem Raum mit über 60-70 Schülern aus, unter ihnen paar von der Realschule die Ich besuchte und auch schlechte Erfahrung mit hatte. Ich dachte der 2. Schultag wäre besser, doch Ich habe mich direkt in der ersten Stunde abgemeldet, da Ich mitten im Unterricht Panik bekam. Ich bin momentan in einer sehr schlechten und hoffnungslosen Situation. Ich habe mich endlich entschlossen Psychische-Hilfe aufzunehmen, doch aufgrund dem Coronavirus haben manche Psychiater zu, oder es dauert Monate bis Ich einen Termin bekomme. Da Ich meine psychischen Probleme nicht nachweisen kann, oder ähnliches, muss Ich vielleicht mit meiner psychischen Lage zurück zur Schule.

Ich hatte einen Termin mit einem Psychiater, doch er konnte mir nicht wirklich helfen. Natürlich ist es mir bewusst, dass man nach einem Termin nicht sofort geheilt ist, oder einer Person nicht direkt helfen kann, doch nach dem Ich ihn alles erzählt habe, was Ich ihnen hier auch in der Nachricht erzählt habe, war das einzige was er mir gesagt hat: Und warum kommen sie ausgerechnet zu mir & was erwarten sie? Es hat sich so angefühlt, als hätte er mir nicht einmal zugehört. Persönlicher Weise wollte Ich sowieso keinen Termin bei ihm. Ich bevorzuge weibliche Gesprächspartner, da Ich mich wohler fühle.

Ich bin momentan emotional am Leiden. Manche würden mich als faul bezeichnen, doch Ich habe keine Energie mehr. Ich wache auf und habe Schwierigkeiten mein Bett zu verlassen. Die Müdigkeit verschwindet auch nicht. Es gibt Zeiten wo Ich lache und glücklich bin, doch zurzeit geht es mir sehr schlecht. Momentan habe Ich mich krankschreiben lassen mit der Hilfe meiner Mutter. Sie ist auch ratlos. Meine Lehrer wollten etwas Schriftliches vom Psychiater, doch dieser hat mir nichts gegeben und meinte er könnte das nicht machen. Ich weiß nicht was mir noch Helfen kann und was Ich machen soll. Ich suche nach Hilfe, aber Ich finde nichts was mir helfen kann. Mir geht es wirklich schlecht.

Ich hoffe hier jemanden zu finden, der mir Hoffnung geben kann oder mir Hilfe anbieten kann. Optionen, von denen Ich vielleicht noch nichts weiß.