Beziehungs- und Vertrauensprobleme

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09.08.2020

Coronaluzie

Hallo, 

Das kenne ich zu gut durch Mobbing von Klasse 5 bis 7 wurde ich gemobbt und habe seit dem Lehrer und Lehrerinnen und Freundschaften schließen Probleme und meinen Vater vertraue ich auch nicht mehr. 

Vg Luzie 

05.08.2020

Hestia

Hallo Sarah wenn du schon mit sonst keinem reden willst bzw kannst kann ich dir anbieten dass wir in Kontakt bleiben über email oder so ich bin zwar auch keine Therapeutin oder so aber du kannst mir von deinen Sorgen erzählen und ich dir von Erfahrungen die ich gemacht habe? Du kannst dir sicher sein dass ich dich nicht hängen lasse weil ich weiß wie grausam so etwas ist. 

Und zum Thema Klinik also dass ist so dass du dirt auch Schule hast entweder bekommst du Aufgaben von den Lehrern dort gestellt oder du machst die Aufgaben die du von deiner Schule bekommst. Das ist sowohl in der Tagesklinik als auch  bei einem stationären Aufenthalt so. Zusätzlich hast du dann noch mehrere verschiedene Therapien und die Möglichkeit dich auf der Gruppe aufzuhalten(Tagesklinik) oder in deinem Zimmer oder Gemeinschaftsräumen (stationärer Aufenthalt). 

Mit dem nicht wissen wer man eigentlich ist kenne ich mich auch aus geht mir nämlich genau so:(

Und Thema suizid und suizidgedanken kann ich nur sagen bitte bitte tu es nicht!!!!!

Alles alles liebe und ganz viel Kraft 

Hestia♡♡

04.08.2020

xSxRxHx01

Hallo Hestia, 

Ich bin ehrlich gesagt überhaupt nicht gut im kommunizieren, deswegen weiß ich nicht wirklich was ich zurückschreiben sollte. Erstmals danke, dass du mir geantwortet hast. Mir tut es leid, dass es dir so ähnlich ging. Tatsächlich war ich bereits letztes Jahr schon bei einer Psychotherapeutin, die meine Mutter angerufen hat. Leider war das ganze ziemlich teuer und meiner Mutter ging das sehr auf die Nerven, sie hatte keine Lust für etwas zu bezahlen, was eh nichts nützt und Schwachsinn ist. Ihr ist es total egal wie es mir geht, sie wollte nur das ich ihr nicht mehr mit dem Thema auf die Nerven gehe und hatte gehofft das mir die Therapeutin dasselbe sagt wie sie. Nach Neujahr und Corona war die Praxis sehr lange zu und jetzt traue ich mich nicht mehr das Thema anzusprechen oder meine Therapeutin zu verständigen. Ich bin mir sicher, dass mich meine Mutter kein zweites Mal hinlässt, weil sie auch wieder dafür bezahlen müsste. Andere sagen ich solle mit dem Hausarzt darüber reden, aber wenn ich ehrlich nützt mir das nichts wenn sie das sagen. Ich habe panische Angst vor fremden Menschen und mit ihnen in Kontakt zu treten ist noch viel mehr Überwindung. Zumal ich schon vor dem Telefonieren Angst habe geschweige denn vor einem richtigen Gespräch. Ich hätte auch niemanden den ich darum bitten könnte für mich ein Termin zu machen oder bei dem Termin mitzukommen. Meine Familie fällt schlicht weg und Freunde gibt es keine, denen ich damit vertraue. Allgemein vertraue ich sowieso niemanden mehr. Mich haben immer alle entweder verlassen oder verletzt denen ich vertraut habe. Ich habe keine Lust mehr auf weitere Enttäuschungen. Momentan ist es auch etwas unpraktisch mit Lehrern oder Schulsozialarbeitern zu reden, da in Rheinland Pfalz gerade noch Sommerferien sind. Was passiert überhaupt, wenn sie mich in eine Klinik verweisen, was wird dann aus der Schule, ich muss immerhin noch mein Abitur beenden und nach den Sommerferien beginnt mein letztes Jahr? Wenn ich so darüber nachdenke bringt das noch mehr Stress und Panik auf. Nur noch ein Schuljahr und ich muss wissen was ich machen will, muss mich entschieden haben und mich bewerben oder ein studienplatz suchen. Ich hab keine Ahnung was ich machen will. Ich weiß noch nicht mal wer ich überhaupt bin. Die Frage stellt sich mir öfter. Wer bin ich? Was bin ich für ein Menschen? Was macht mich aus? Aber ich komme auf keine Antwort. Ich will eigentlich keine Suizidgedanken hegen, aber wenn ich mir immer alles vor Augen führe und auf meine Kindheit und mein bisheriges Leben zurückblicke, sehe ich dies immer als beste Lösung an.

Sarah

04.08.2020

Hestia

Hey du

Als ich gelesen habe was du geschrieben hast dachte ich kurz "woher weißt du was ich denke?" Mir geht es exakt genauso und daher möchte ich dir gerne etwas von mir erzählen. 

Ich bin 16 und leide seit 3 Jahren an svv außerdem bin ich depressiv und habe eine Angststörung und immer wieder Panikattacken. Das was du geschrieben hast erweckt bei mir den Eindruck, dass es dir ähnlich gehen könnte. Denn gerade dassä was du am Anfang beschrieben hast sind meines Wissens nach Merkmale einer Depression!

Wie deine Familie damit umgeht finde ich wirklich sch**** es ist unter aller sau sorry für meine Ausdrucksweise. 

Gerade mit deinen letzen beiden Sätzen kann ich mich sehr gut identifizieren. Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen dass du aus eigener Kraft nicht daraus kommst . Du solltest dir Hilfe suchen. Vielleicht gibt es irgendwo in deiner Nähe eine Beratungsstelle zu der du gehen kannst oder du gehst zu einer Lehrerin bzw. einem Lehrer deiner Schule dem du vertrauen kannst oder du gehst zu der Schulsozialarbeiterin deiner Schule falls ihr so etwas habt.

Du kannst dich auch hier bei der einzelberatung anmelden vielleicht hilft dir dass ja wenigstens ein Stück weit!

Ich besuche aktuell eine Tagesklinik und war vorher auch schon in einer Therapie und nehme auch Medikamente. 

Bleib stark und halte durch das wird alles! Falls du irgendwie reden möchtest oder so schreib hier einfach ich bin gerne für dich da auch außerhalb dieses Forums falls du das nöchtest! Ich habe nämlich festgestellt dass es gut tun kann sich mit jemandem auszutauschen dem es so geht wie einem selbst!

Alles alles Liebe 

Hestia ♡♡♡♡

03.08.2020

xSxRxHx01

Seit Jahren hab ich schon das Problem, das ich in Situation bei der die Aufmerksamkeit auf mir liegt schnell panisch werde, wie bei Vorträgen oder auch beim bezahlen an der Kasse, selbst das Telefonieren bereitet mir Panik. Mein Kopf fängt dann immer an zu glühen und ich schwitze. Meine Mutter sagt immer ich solle mich nicht so anstellen und mehr lernen, dann würde ich auch eine bessere mündliche Note bekommen. Aber es liegt nicht daran, dass ich die Antwort nicht wüsste, sondern selbst wenn ich die Antwort weiß kann ich mich nicht melden, es ist wie eine innere Blockade. Leider ist die nicht hilfreich, da ich mir Sorgen um mein Abitur mache. Hinzukommt, dass ich seit längerem Konzentrationsprobleme habe und ich kaum still sitzen kann, trotzdem fehlt mir aber für alles was mal Spaß gemacht hat die Energie und ich fühle mich ständig müde und völlig ausgelaugt. Die meiste Zeit bin ich am schlafen oder essen, obwohl ich nicht mal Hunger habe, aber ich kann es nicht aufhalten, weswegen ich sehr viel zugenommen habe. Meine Mutter sagt ich bin selbst Schuld, das ich so fett bin, ich bin faul und sollte mal mehr machen, wie meine Schwestern. In der Nähe meiner Mutter werde ich immer wahnsinnig schnell aggressiv, ich bin dann immer super schnell von allem gereizt und würde am liebsten immer auf sie los gehen. Stattdessen renne ich immer in mein Zimmer und muss irgendwas kaputt machen, gleich danach fange ich immer an zu weinen. Ich hatte mit meiner Mutter schon immer Problem seit ich klein bin. Ich wurde wegen allem was ich falsch gemacht habe verprügelt und wenn nichts passiert ist hat sie sich einfach irgendwas ausgedacht. Mittlerweile benutzt sie nur noch verbale Gewalt. Entweder man wird beleigt und runtergemacht oder sie wirft mit irgendwelchen Schimpfwörtern um sich. Mein Vater ist meist entweder am Arbeiten und bekommt es nicht mit oder er steht daneben und ignoriert die Situation so lange bis meine Mutter ihn anschreit er solle auch mal etwas sagen. Ich fühle mich immer verraten von ihm, weil er eigentlich immer nett ist und man mit ihm viele Späße machen kann, er ist der einzige im Haus dem ich vertraue und im nächsten Moment hintergeht er einen. Als ich ihm von meinen psychischen Problemen erzählt habe und ihm deutlich gemacht habe, dass es mir nicht gut geht hat er es nur meiner Mutter erzählt und dann so getan als wäre es nie passiert. Meine Mutter hat daraufhin nur gemeint, dass das alles Einbildung ist und ich mal normal sein soll. Mit meinen Schwestern kann ich auch nicht reden. Meiner älteren Schwester stehe ich zwar näher, aber ich kenne sie gut genug um zu wissen, dass sie sich darüber nur lustig machen würde, wir haben noch nie über ernste Themen geredet, dass fühlt sich einfach unnatürlich an. Meine kleine Schwester stehe ich einfach nicht nah genug, ich kenne sie kaum und manchmal wenn ich in meinen Gedanken gefangen bin kommt sie mir manchmal sogar total fremd vor. Mein kleiner Bruder ist einfach noch nicht alt genug für solche Themen und selbst wenn, wir haben keine besonders gute Bindung. Ich will ihn eigentlich nicht verurteilen, weil er einfach im falschen Umfeld aufwächst, aber die meiste Zeit verletzt er mich auch mit seinen Worte, er ignoriert es aber wenn ich im sage, dass das nicht nett ist und er das lassen soll. Meine Oma bezeichnet mich auch als faul und unverschämt, mit ihr könnte ich auch nicht reden und die anderen Verwandten wohnen entweder zu weit weg oder stehen einem einfach nicht nah genug, weil man sie nur 2 oder 3 mal innerhalb 2 Jahren sieht. Mein Freundeskreis fühlt sich leider nicht an wie meine Freunde und ansonsten gibt es keine anderen Menschen in meinem Leben. Ich habe keine Ahnung wie ich mit meinen Problemen umgehen soll und habe zu viel Panik alleine um fremde Hilfe zu fragen. Ich hasse mein Leben und ich hasse mich selbst, weil ich alle Fehler an mir sehe, die mir jeder an den Kopf wirft. Ich will doch einfach nur normal Leben, wie alle anderen.