PTBS

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14.06.2019

Stranger

Ich kann nichmehr leben ,ich kann nicht verzeihen,immer wieder holt die Vergangenheit mich ein,.

Ich sehe was , ich bilde es mir nicht ein ich bin nicht Irre ,aber es redet mich klein. 

Ich kann mir nicht helfen, kann nicht zum Arzt, kann nicht reden darüber , ich sehe alles nur schwarz. 

Ich nehm mir mein Leben das weiß ich genau deshalb sag ich hier auf dieser Plattform tschau. Keine Bedeutung mehr. Gab es ein Sinn schon davor keine Ahnung weil ich ihn bei meiner Geburt verlor.

Insta @ nurnochluegen

12.05.2019

[Gelöschter Benutzer]

Dankeschön für deine Antwort. Zurzeit muss ich schon sagen das es mir besser geht. Allerdings kann sich das sofort ändern. Vor kurzem hat jemand mal was von Suizid erzählt. Erst habe ich mir natürlich nichts anmerken lassen aber als ich wieder zu Hause war musste ich lange damit kämpfen. Es sind zwar jetzt nicht solche starken flashbacks wie du berichtet hast aber dennoch habe ich dann mit dieses Erinnerungen erstmal zu kämpfen. Ich versuche jetzt einfach nicht mehr so oft daran zu denken 

28.04.2019

Claudi

Liebe Linasophie,

ich freue mich sehr, dass du dich hier anvertraut hast. Deine Nachricht zeigt, dass du wirklich eine großartige und ausgesprochen fürsorgliche Freundin bist! Es beeindruckt mich wirklich, wie sehr du dich um sie sorgst und wie viel dir an ihr liegt. 

Die Vorstellung daran, einen sehr lieb gewonnen Menschen verlieren zu können, löst in jedem Menschen (eine gewisse) Angst aus. 

Das, was du erlebt hast, kann natürlich tiefe Spuren hinterlassen. Es ist vollkommen normal, dass man über Erlebtes nachdenkt. Entscheidend ist, ob und wie sehr es dir in deinem Alltag Probleme bereitet. Hast du das Gefühl, dass du das Ganze einfach nocht nicht ganz verarbeitet hast, so solltest du dir Zeit lassen. Stört und/ oder verängstigt es dich, dass diese Gedanken immer wiederkehren, so solltest du womöglich mit jemandem in Ruhe darüber sprechen (deine Eltern, ein Vertrauenslehrer oder eine Einzelberatung hier bei uns womöglich). 

Alles Liebe 

Claudi

27.04.2019

Vickyy

Hey!

Ich denke zwar, dass das auch für dich ein schlimmes Erlebnis war, aber ich bezweifle, dass das eine PTBS ausgelöst hat... 

Ich selbst habe unter anderem eine PTBS und die ist durch jahrelange Gewaltausübung meiner Eltern auf mich entstanden. Sowas kommt eigentlich durch Erlebnisse, in denen man beispielsweise Todesangst ausgestanden hat. Dabei dissoziiert man normalerweise, damit dieses traumatische Ereignis irgendwie überstanden werden kann, ohne die Psyche so richtig zu schädigen. Die Erfahrung wird dann in einem Teil der Psyche abgespalten, damit man im Alltag nicht behindert wird.. 

Bei einer PTBS ist dann aber das Problem, dass die Erinnerung durch bestimmte Trigger wieder hochgeholt wird. Man erlebt das Ereignis wieder, als wäre man wieder in der Situation. Das nennt man Flashback.... 

So weit, so gut.. Vielleicht hast du es schon gemerkt - es geht dabei wirklich um exorbitant schreckliche Erlebnisse, die man im Prinzip kaum verarbeiten kann.. Das sind oft Vergewaltigungen, Überfälle (einmalig) oder eben Gewalt in der Kindheit (kumuliert) oder ähnliches.

Der Suizidversuch deiner Freundin hat sich zwar sehr erschüttert, was auch absolut nachvollziehbar ist, aber er hat bestimmt keine PTBS ausgelöst. Und das ist auch wirklich gut so... Du machst dir vermutlich große Sorgen, dass sie das wieder machen könnte oder so.. Und das ist total normal und keinesfalls gestört. Einfach nur menschlich.. Und das zeigt auch, dass du eine gute Freundin bist, da du dich um sie kümmerst! 

Anders wäre es gewesen, wenn sie sich beispielsweise direkt vor deinen Augen von einem Dach gestürzt hätte (sorry, blödes Beispiel vielleicht...) Das hätte eine Extremsituation für deine Psyche bedeutet...

Du schreibst auch, dass du das hättest verhindern können.. Es ist vielleicht hart, aber das glaube ich nicht. Bei mir gab es mal eine ähnliche Situation.. Mich hätte keiner abhalten können. Es ist immer eine eigene Entscheidung. Zwar aus einer Not heraus und dadurch nicht wirklich rational, aber in dem Moment gut begründbar. Mach dir also bitte keine Vorwürfe! Alles was du tun kannst ist es, weiterhin eine gute Freundin zu sein und sie zu unterstützen. 

Und deine Verlustangst wird sich sicherlich auch legen, wenn es ihr besser geht..

Alles gute, Vicky

25.04.2019

[Gelöschter Benutzer]

Hallo 

Vor ca. 3 Monaten hat meine beste Freundin versucht sich das Leben zu allerdings ohne Erfolg. Auch wenn sie jetzt schon gut mit ihrer Borderline Störung klar kommt ist dieses Ereignis immer noch für mich JEDEN Tag präsent und auch noch ein sensibles Thema für mich. Nach einigen Erkundung zum Thema Ptbs habe ich nun das Gefühl das dieses auf mich zutrifft. Hat jemand von euch Erfahrungen mit Ptbs und kann mir da vielleicht helfen ? Wie gesagt muss ich jeden Tag daran denken das ich sie verlieren hätte können. Das schlimme für mich ist aber auch dass ich diesen Suizid verhindert hätte könne da ich kurz vorher noch bei ihr war. Ich bitte um Hilfe ????