Eltern akzeptieren mich nicht

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05.02.2019

SamxSam

Ja so ähnlich habe ich das auch vermutet, dass er Angst hat. Ich will einfach dass alle mich damit in Ruhe lassen und er einfach nur den Fragebogen ausfüllt und ich mein Ding durchziehe.

Jetzt muss er aber erstmal meiner Mutter beibringen, dass ich da hin gegangen bin. Ich will ihr das nicht sagen. (Sie ist irgendwie narzisstisch, sie denkt nur an sich selbst. Das was sie sagt stimmt. Und wenn sie der Meinung ist, ich hatte wieder eine dumme Idee damit und ich brauche das gar nicht, hab ich wieder den Salat. Deswegen soll er ihr das sagen, auch wenn er dann genauso der A.. ist. Kennt das btw. jemand? Naja wir alle leiden sehr drunter. Ich hoffe einfach sie akzeptiert das und stellt nicht groß Fragen.)

05.02.2019

eileen

Erstmal finde ich es super, dass du dich an einen Psychiater gewandt hast. Das ist der erste Schritt in die richtige Richtung und erfordert ganz viel Mut, den du aufgebracht hast. Respekt!

Das Verhalten von deinen Geschwistern, besonders von deinem Vater, ist leider nicht selten. Für viele ist es unverständlich, wie es ihrem Kind so schlecht gehen kann, da sie der Meinung sind, in der Erziehung alles bekommen zu haben und es keinerlei Probleme gab. Für Außenstehende sind psychisches Unwohlbefinden schwer begreifbar und nachvollziehbar, wenn man sich nicht selbst schon einmal in so einer Lage befunden hat. Ich kann dir nur raten, mit einer Freundin/einem Freund darüber zu sprechen und wenn möglich, zusammen mit ihr/ihm nochmal das Gespräch mit deinem Vater in Ruhe zu suchen. Das zeigt deinem Vater, dass deine Situation wirklich ernst ist, wenn du sogar mit Freunden darüber sprichst. Außerdem erhältst du so zusätzliche Unterstützung. 

Andernfalls ist es ratsam, falls du noch zur Schule gehst, mit einem Vertrauenslehrer bzw. Beratungslehrer darüber zu sprechen.

Viel Mut und Kraft.

05.02.2019

Dein0Nickname

Hallo SamxSam,

reden du und dein Vater viel über den Termin? Ich würde vorschlagen das wenn die Tests durch sind, dein Psychiater mal einen Termin mit deinem Vater macht um ihm deine Diagnostik zu erklären. Es klingt nicht so als wenn er wüsste was eine psychische Krankheit ist und wie sich das anfühlt. Trotzdem musst du ihn irgendwie verstehen, denn er verliert dich gerade (in seinen Augen) durch eine Krankheit. Da ist es für ihn einfacher zu sagen das du dir diese nur einbildest. 

04.02.2019

SamxSam

Ich war heute beim Psychiater weils mir einfach scheisse geht und ich auch durch andere den Verdacht hab irgendwas psychisches zu haben. Ideen wären AD(H)S oder Depressionen. Bei beidem hätte ich Symptome- ich will mir aber nichts einreden. Das Problem ist folgendes:

Meine Geschwister sehen das locker und sagen nicht viel dazu. Mein Vater jedoch ist total ausgerastet und hat gemeint, wie unnötig das doch ist. Dass es mir gut geht und ich nichts hab. Und- dass ich mir alles einbilde.

Jetzt steh ich vor dem Problem, dass ich nicht mal mehr mir selbst glauben kann und tatsächliche Probleme von Einbildung nicht mehr unterscheiden kann.. was soll ich machen?? Ich hab erst Ende März erste Tests.